Auslandsvollstreckung, Grenzausschreibungsersuchen, Passentzug -         wann kommt welches Zwangsmittel zum Einsatz?

12-04-2021 (von 09:30 bis 11:30 Uhr)

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Schwerpunkte

In zahlreichen Vollstreckungsfällen, bei denen der Schuldner im Ausland wohnt, hat man die Qual der Wahl oder ist unsicher, welches gebotene Zwangsmittel zum Einsatz kommen soll. Bei echten Auslandsvollstreckungsmaßnahmen greifen i. d. R. Betragsgrenzen oder es kann nicht jede Forderungsart im Ausland vollstreckt werden.

Im diesem Seminar werden die Vor- und Nachteile der in der Überschrift dokumentierten Vollstreckungsmittel erläutert und es werden Handlungsempfehlungen für die Praxis gegeben.

1.    Wann und wie kommt eine echte Auslandsvollstreckung zum Einsatz?

-       Welche Rechtsnormen sind hier maßgeblich?

-       Der Weg des Ersuchens über das Bundeszentralamt für Steuern

-       Welche verschiedenen Arten von Ersuchen gibt es?

-       Formularzwang bei Ersuchen

2.    Wie funktioniert ein Grenzausschreibungsersuchen? – Muster wird gestellt –

-       Grenzausschreibung bei „unbekannten“ Schuldnern

-       Kann ich für jede Forderung ein solches Ersuchen versenden?

-       Welche Besonderheiten bestehen bei Grenzausschreibungsersuchen?

-       Wann sollen Grenzausschreibungen erfolgen, und welche Grundbedingungen werden an ein solches Ersuchen geknüpft?

-       Was konkret macht der Zoll im Rahmen der Amtshilfe?

-       Welche Stelle beim Zoll ist zuständig?

3.    Welche praktische Bedeutung hat ein Passentzugsverfahren auf die Vollstreckungspraxis?

-       Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

-       Wer ist hier für ein Passentzugsverfahren federführend tätig?

 

Seminar-Informationen:

Mit einer Buchung erwerben Sie 1 Nutzerlizenz für eine/n Teilnehmende/n. Mehrfachbuchungen sind möglich. Eine Weiterreichung des Onlineseminar-Links ist ausgeschlossen. Verstöße dagegen führen zu Nachforderungen.

Weitere Informationen zur Nutzung unserer Onlineseminare finden Sie auf www.biteg.de.

 

Teilnahmebedingungen:

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme schriftlich an. Ihre Verwaltung erhält mit der Teilnahmebestätigung die Rechnung zugeschickt. Die Teilnahmegebühr beträgt 150,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Teilnehmer. Bei Stornierung nach dem 29.03.2021 sind 50 % der Gebühr, bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung sowie Absage am Seminartag ist die volle Seminargebühr fällig. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 19.04.2021.

Preis

150.00 € zzgl. 19% MwSt.

Referent/-in

Herr Udo Mühlenhaus besitzt über 35 Jahre Erfahrung im Bereich Kasse, Vollstreckung, Steueramt. Er ist Vorsitzender des Arbeitskreises der Vollstreckungsstellenleiter in NRW und ehemaliger
Leiter des Forderungsmanagements der Stadt Krefeld.

Seminarteilnehmende

Kasse/Vollstreckung, kommunale Wasser-/Abwasserverbände mit eigener Vollstreckung

Datum

12-04-2021 (von 09:30 bis 11:30 Uhr)

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