Seminar-Informationen
Das Seminar vermittelt an Beispielen die Rechtsgrundlagen des Zusammenwirkens kommunalen Rechts (Baumschutzsatzung/-verordnung) mit den gesetzlichen Regelungen zur Eingriffsregelung, zum Artenschutz und zum Alleenschutz. Es bietet einen Rahmen für den Erfahrungsaustausch und für die Diskussion/Klärung aktueller Fragen der Teilnehmenden.
Schwerpunkte
- Aktuelle rechtliche Grundlagen
- Zuständigkeiten bei Eingriffsregelung, Artenschutz und Alleenschutz
- Beispiele aus der kommunalen Praxis
- Allee oder Baumschutzsatzung? Wer entscheidet in Zweifelsfällen, ob ein Straßenbaum
Bestandteil einer Allee ist – und nach welchen Kriterien?
- Ängste und Sorgen von Anwohnern: Ist „Angst vor Schäden beim nächsten Sturm“ ein Grund, betroffene Bäume zu fällen? Was ist aus Gründen der Verkehrssicherheit geboten? Was fällt unter „Höhere Gewalt“? Nicht jeder Schaden ist vermeidbar – welche Risiken sind hinzunehmen?
- Auswirkungen der klimabedingten Zunahme von Dürre, Starkregen und Sturmereignissen auf
die Baumgesundheit und die Verkehrssicherung sowie aktuell mögliche Gegenmaßnahmen
- Rechtssichere Formen des Umgangs mit Widerstand von Anwohnern gegen Entscheidungen der Behörde (Bürgerinitiativen, Widerspruch)
- Erfahrungsaustausch, Probleme und Fragen der Teilnehmenden
Teilnahmebedingungen
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme schriftlich an. Ihre Verwaltung erhält mit der Teilnahmebestätigung die Rechnung zugeschickt. Die Teilnahmegebühr von 195,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Teilnehmer schließt Arbeitsunterlagen und Erfrischungsgetränke ein. Bei Stornierung nach dem 03.09.2025 sind 50 % der Gebühr, bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung sowie Absage am Seminartag ist die volle Seminargebühr fällig. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 24.09.2025.