Seminar-Informationen

Bebauungspläne und Einzelvorhaben greifen in die Natur und Landschaft ein. Gemeinden müssen bei der Bauleitplanung die Eingriffsregelung abschließend bearbeiten. Sie sind z. B. bei Straßenbauvorhaben zur Kompensation der Eingriffe verpflichtet. Oft stehen der Kommune aber nicht ausreichend Flächen, z. B. zur Entsiegelung, zur Verfügung oder sie hat nicht die Kapazitäten dafür. Das Seminar zeigt Lösungsvorschläge, wie die Gemeinde die Eingriffe rechtssicher kompensiert. Insbesondere die Möglichkeiten zur Bündelung von Kompensation in Flächenpools und die Flexibilisierung mit Hilfe von Ökokonten werden erläutert. Auch Vorhaben privater Investoren können durch diese Instrumente erheblich vereinfacht und beschleunigt werden.

Schwerpunkte

  1. Aktuelle rechtliche Grundlagen
  2. Definitionen: Flächenpool, Ökokonto, Verzögerungseffekt („time lag“), Verzinsung von Kompensation
  3. Voraussetzungen für die Anerkennung vorgezogener Maßnahmen, rechtliche Sicherung von Kompensation, Zertifizierung von Flächenpools
  4. Beispiele aus der Praxis
    • Flächenagentur Brandenburg – Anbieter verschiedener Flächenpools
    • BADC – Interkommunaler Flächenpool südlich von Berlin
  1. Erfahrungsaustausch, Probleme und Fragen der Teilnehmenden

Teilnahmebedingungen

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme schriftlich an. Ihre Verwaltung erhält mit der Teilnahmebestätigung die Rechnung zugeschickt. Die Teilnahmegebühr von 195,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Teilnehmer schließt Arbeitsunterlagen und Erfrischungsgetränke ein. Bei Stornierung nach dem 19.05.2025 sind 50 % der Gebühr, bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung sowie Absage am Seminartag ist die volle Seminargebühr fällig. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 09.06.2025.