Seminar-Informationen
Führungsaufgabe, Konfliktmanagement und Schutzmaßnahmen
Beschimpfungen, persönliche Angriffe, unangemessene Kritik oder sogar Bedrohungen gehören für Beschäftigte öffentlicher Verwaltungen zunehmend zum beruflichen Alltag. Dabei finden Grenzüberschreitungen längst nicht mehr nur im unmittelbaren persönlichen Kontakt statt. Auch über soziale Medien, Bewertungsplattformen oder andere digitale Kanäle können Mitarbeitende zur Zielscheibe von Anfeindungen werden. Solche Vorfälle können für die Betroffenen eine erhebliche psychische Belastung darstellen und stellen zugleich Führungskräfte und Arbeitgeber vor besondere Herausforderungen: Wie sollte in einer konkreten Situation reagiert werden? Wo liegen die Grenzen dessen, was Beschäftigte hinnehmen müssen? Welche Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen sind sinnvoll oder erforderlich? Und welche besondere Verantwortung kommt Führungskräften zu? Das Seminar vermittelt Handlungssicherheit im Umgang mit arbeitsplatzbezogenen Grenzüberschreitungen und zeigt auf, wie betroffene Mitarbeitende unterstützt und geeignete Präventions- und Schutzmaßnahmen innerhalb der Organisation etabliert werden können.
Seminarteilnehmende
Bürgerbüro, Ordnungsbehörde, Sozialamt, Kasse und andere Bereiche/Ämter mit Bürgerkontakt
Schwerpunkte
- Formen arbeitsplatzbezogener Grenzüberschreitungen: von unangemessener Kritik und Beleidigungen bis zu Drohungen
- Besonderheiten von Angriffen und Anfeindungen über Social Media und andere digitale Kanäle
- Einschätzung und Einordnung von Konflikt-, Bedrohungs- und Gefährdungssituationen
- Umgang mit akuten Vorfällen: Was sollten Betroffene und Führungskräfte tun?
- Dokumentation, interne Meldewege und Eskalationsstufen
- Schutz und Unterstützung psychisch belasteter Mitarbeitender
- Fürsorgepflicht und Verantwortung des Arbeitgebers
- Arbeitsschutz und psychische Belastungen am Arbeitsplatz
- Präventions- und Schutzmaßnahmen des Arbeitgebers
- Führungsaufgabe Mitarbeitersicherheit: Verantwortung, Kommunikation und Unterstützung
- Konfliktmanagement bei arbeitsplatzbezogenen Grenzüberschreitungen
- Umgang mit wiederholten oder besonders schwerwiegenden Vorfällen
- Entwicklung klarer interner Abläufe und Zuständigkeiten
- Besprechung konkreter Praxisfälle und Erfahrungsaustausch
Referent/-in
Tim Rees, erfahrener Personaltrainer mit Schwerpunkt „Deeskalation von Gewalt“
Teilnahmebedingungen
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme schriftlich an. Ihre Verwaltung erhält mit der Teilnahmebestätigung die Rechnung zugeschickt. Die Teilnahmegebühr von 215,00 € USt.-befreit pro Teilnehmer schließt Arbeitsunterlagen und Getränke ein. Bei Stornierung nach dem 26.04.2027 sind 50 % der Gebühr, bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung sowie Absage am Seminartag ist die volle Seminargebühr fällig. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 17.05.2027.
Veranstaltungsort
martas Gästehäuser Hauptbahnhof Berlin, Lehrter Straße 68, 10557, Berlin
Berlin
Route planen (öffnet in neuem Tab)