Vergaben unterhalb der Schwellenwerte sicher durchführen

17-02-2027 (10:00 - 15:00 Uhr)

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Seminar-Informationen

Verfahrenswahl, fehlerhafte Angebote, Nachforderungen und Dokumentationspflichten

Ein großer Teil kommunaler Beschaffungen findet unterhalb der EU-Schwellenwerte statt. Gerade bei diesen alltäglichen Vergaben entstehen jedoch immer wieder Unsicherheiten: Welches Verfahren ist zulässig? Wann kommt eine Verhandlungsvergabe in Betracht? Wie ist mit fehlerhaften Angeboten umzugehen? Welche Unterlagen dürfen nachgefordert werden und welche Dokumentationspflichten sind einzuhalten? Das Seminar vermittelt die wesentlichen rechtlichen Grundlagen für Vergaben unterhalb der EU-Schwellenwerte und zeigt anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie typische Fehler vermieden werden können. Von der Vorbereitung und Wahl des Vergabeverfahrens über Eignungs- und Zuschlagskriterien bis zum Umgang mit fehlerhaften Angeboten und Vertragsänderungen erhalten die Teilnehmenden konkrete Hilfestellungen für eine rechtssichere Vergabepraxis.

Seminarteilnehmende

Mitarbeitende aus Kommunen, Zweckverbänden und kommunalen Unternehmen, die Vergabeverfahren vorbereiten, durchführen oder begleiten. Das Seminar eignet sich insbesondere auch für Beschäftigte aus Fachämtern, die nur gelegentlich mit Vergaben befasst sind.

Schwerpunkte

  • Die Unterschwellenvergabeordnung
  • Struktur des Unterschwellenvergaberechts
  • Weichenstellung Schwellenwerte
  • Vorbereitung des Vergabeverfahrens
  • Ausgestaltung der Verfahrensarten
  • Erläuterung insbesondere der Verhandlungsvergabe (freihändige Vergaben)
  • Elektronische Vergabe
  • Eignungskriterien und Zuschlagskriterien
  • Ausschlussgründe, Umgang mit fehlerhaften Angeboten/Nachforderung von Unterlagen
  • Vergabe freiberuflicher Leistungen unterhalb der Schwellenwerte
  • Veröffentlichungs-, Informations- und Dokumentationspflichten unterhalb der Schwellenwerte
  • Vertragsänderungen
  • Fragen der Teilnehmenden

Referent/-in

Martin Dimieff

Dr. iur. Martin Dimieff, Rechtsanwalt, BITEG-Dozent seit über 10 Jahren

Teilnahmebedingungen

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme schriftlich an. Ihre Verwaltung erhält mit der Teilnahmebestätigung die Rechnung zugeschickt. Die Teilnahmegebühr von 190,00 € USt.-befreit pro Teilnehmer schließt Arbeitsunterlagen ein. Bei Stornierung nach dem 03.02.2027 sind 50 % der Gebühr, bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung sowie Absage am Seminartag ist die volle Seminargebühr fällig. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 24.02.2027.

Achtung: Mit einer Buchung erwerben Sie 1 Nutzerlizenz für eine/n Teilnehmende/n. Mehrfachbuchungen sind möglich. Eine Weiterreichung des Onlineseminar-Links ist ausgeschlossen. Verstöße dagegen führen zu Nachforderungen.

190.00 € USt.-befreit
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