Auswirkungen der Schuldnerinsolvenz auf zurückliegende und künftige Vollstreckungsmaßnahmen

29-11-2021 (von 10:00 bis 15:00 Uhr)

Drucken

Schwerpunkte

Gerät der Schuldner in finanzielle Schwierigkeiten, so bleibt ihm oftmals nur der Ausweg in die Insolvenz. Die Gläubiger stehen dann in der Regel vor dem Problem, dass sie nicht mehr wissen, welche Vollstreckungsmöglichkeiten ihnen noch bleiben oder ob gar zurückliegende Vollstreckungsmaßnahmen von der Insolvenz betroffen sind. Was passiert mit den Ratenzahlungen, die der Schuldner bereits geleistet hat? Müssen diese auf jeden Fall zurückgezahlt werden? Dürfen die Gläubiger während des Insolvenzverfahrens weiterhin Ratenzahlungen kassieren? Führen neue Verbindlichkeiten dazu, dass der Schuldner keine Restschuldbefreiung bekommt?

Das Seminar beantwortet diese Fragen und die der Teilnehmenden. Es zeigt insbesondere die Auswirkungen der Insolvenzeröffnung auf laufende bzw. geplante Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und die Voraussetzungen für die Vollstreckung bei laufendem Insolvenzverfahren sowie während der Wohlverhaltensphase.

 

1.        Grundzüge des Anfechtungsrechts durch den Insolvenzverwalter

2.        Unterscheidung zwischen kongruenter und inkongruenter Deckung

3.        Auswirkungen der Insolvenzeröffnung auf zurückliegende Vollstreckungsmaßnahmen sowie Ratenzahlungen

4.        Besonderheiten der Rückschlagsperre

5.        Vollstreckungsmöglichkeiten zwischen Antragstellung u Eröffnung des Insolvenzverfahrens

6.        Vollstreckungsmöglichkeiten während des Insolvenzverfahrens

7.        Einordnung der eigenen Gläubigerstellung im Insolvenzverfahren

8.        Insolvenzfestes Absonderungsrecht – auf welche Fristen kommt es an?

9.        Geltendmachung von Absonderungsrechten

10.      Vollstreckungsmöglichkeiten während des Restschuldbefreiungsverfahrens

11.      Grundzüge der Versagung der Restschuldbefreiung

12.      Besonderheiten bei nachrangigen Insolvenzgläubigern

13.      Erfahrungsaustausch, Fragen und Probleme aus der Praxis der Teilnehmenden

 

Seminarinformationen:

Mit einer Buchung erwerben Sie 1 Nutzerlizenz für eine/n Teilnehmende/n. Mehrfachbuchungen sind möglich. Eine Weiterreichung des Onlineseminar-Links ist ausgeschlossen. Verstöße dagegen führen zu Nachforderungen.

Weitere Informationen zur Nutzung unserer Onlineseminare finden Sie auf www.biteg.de.

Teilnahmebedingungen:

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme schriftlich an. Ihre Verwaltung/Ihr Verband erhält mit der Teilnahmebestätigung die Rechnung zugeschickt. Die Teilnahmegebühr von 170,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Teilnehmer schließt Arbeitsunterlagen, Mittagessen und Erfrischungsgetränke ein. Bei Stornierung nach dem 15.11.2021 sind 50 % der Gebühr, bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung sowie Absage am Seminartag ist die volle Seminargebühr fällig. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 06.12.2021.

Preis

170.00 € zzgl. 19% MwSt.

Referent/-in

Diplom-Rechtspfleger und Bachelor of Laws (LL.B.) Markus Heyner aus Bamberg ist Autor von Fachbüchern und seit mehreren Jahren in der Aus- und Fortbildung von Gerichtsvollziehern, Rechtspflegern und Justizfachwirten tätig, BITEG-Dozent seit 2012

Seminarteilnehmende

Kasse, Rechtsamt sowie Vollstrecker von Wasser-, Abwasser-, Ver- und Entsorgungsverbänden

 

Datum

29-11-2021 (von 10:00 bis 15:00 Uhr)

Folgende Seminare könnten Sie auch interessieren

Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden über Seminare in Ihrem Bundesland und unsere Online-Seminare