Seminar-Informationen
Normale Vollstreckungsmaßnahmen reichen oft nicht aus, um fällige Forderungen beizutreiben. Spätestens dann rückt die Vollstreckung in den schuldnerischen Grundbesitz in den Fokus. Gerade in kleineren Verwaltungen bestehen hier Unsicherheiten und Bedenken – etwa wegen Kostenrisiken, fehlender Erfahrungen oder unklarer Abläufe. Dieses Seminar vermittelt die rechtlichen Grundlagen, erläutert den praktischen Ablauf und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele, wie Sicherungshypotheken und Zwangsversteigerungen wirksam eingesetzt werden können. Die Teilnehmenden erhalten zahlreiche Muster, Formulierungshilfen und eine umfassende Dienstanweisung für die Grundstücksvollstreckung.
Seminarteilnehmende
Kassen/Finanzbuchhaltungen und Vollstreckungsbehörden der Gemeinden, Städte und Kreise, Steuerämter, Zweckverbände, Rechnungsprüfungsämter
Schwerpunkte
Schwerpunkte Zwangsversteigerungsverfahren:
Das Portal www.zvg-portal.de
Wann stelle ich als Gemeinde einen Antrag auf Zwangsversteigerung des Grundstücks?
Welche zeitlichen Besonderheiten muss ich in Bezug auf meine dinglichen Lasten beachten?
Wie sieht der Antrag auf Zwangsversteigerung aus; welche Anlagen sind beizufügen?
Was mache ich, wenn das Amtsgericht den Anordnungsbeschluss nicht zustellen kann?
Was mache ich, wenn sich Erben nicht in das Grundbuch des schuldnerischen Grundstücks als neuer Eigentümer eintragen lassen?
Zwangsversteigerung und Insolvenz; welche besonderen Gefahren lauern hier?
Die Wirkung eines Duldungsbescheides für dingliche Lasten an den Insolvenzverwalter
Das geringste Gebot in einem Zwangsversteigerungsverfahren und die Kosten
Die 7/10 Grenze, die 5/10 Grenze, dass „Bar-Gebot“, die “Bietstunde“
Der Zuschlagsbeschluss
Welche Möglichkeiten bestehen, in einen etwaigen Übererlös zu pfänden?
Muster und Erläuterungen zu verschiedenen Arten von Kaufpreispfändungen
Was mache ich bei Nachberechnungen der Grundsteuer?
Sollte die Gemeinde ggf. in einem Zwangsversteigerungsverfahren selbst als Käufer agieren?
Referent/-in
Herr Udo Mühlenhaus besitzt über 35 Jahre Erfahrung in den Bereichen Kasse, Vollstreckung, Steueramt, davon 8 Jahre in Beeskow. Er ist BITEG-Dozent seit 1997.
Herr Udo Mühlenhaus besitzt über 35 Jahre Erfahrung in den Bereichen Kasse, Vollstreckung, Steueramt, davon 8 Jahre in Beeskow. Er ist BITEG-Dozent seit 1997.
Teilnahmebedingungen
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme schriftlich an. Ihre Verwaltung/Kita/Ihr Träger erhält mit der Teilnahmebestätigung die Rechnung zugeschickt. Die Teilnahmegebühr von 395,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Teilnehmer schließt Arbeitsunterlagen, Mittagessen und Erfrischungsgetränke ein. Bei Stornierung nach dem 06.04.2026 sind 50 % der Gebühr, bei Nichtteilnahme ohne Abmeldung sowie Absage am Seminartag ist die volle Seminargebühr fällig. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 28.04.2026.
Veranstaltungsort
Mainhaus Stadthotel Frankfurt, Lange Straße 26, 60311, Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
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